Maximalpuls-Rechner

Finde deine Trainingsobergrenze mit der Formel, die zu dir passt.

So funktioniert's

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Über diesen Rechner

Der Maximalpuls lässt sich ohne überwachten Belastungstest nicht gefahrlos messen, deshalb wird er meist über eine altersbasierte Formel geschätzt. Es existieren mehrere konkurrierende Formeln, weil sie aus unterschiedlichen Studienpopulationen abgeleitet wurden: Die klassische Fox-Formel (220 − Alter) ist die älteste und einfachste, überschätzt den Maximalpuls bei älteren Erwachsenen aber tendenziell; die Tanaka-Formel (208 − 0.7 × Alter) stammt aus einer großen Metaanalyse und gilt über eine breite Altersspanne hinweg allgemein als genauer; und die Gulati-Formel (206 − 0.88 × Alter) wurde eigens aus einer Studie mit Frauen entwickelt und passt in der Regel besser zur weiblichen Physiologie als die beiden anderen.

Der Maximalpuls ist die Grundlage, auf der Herzfrequenz-Trainingszonen aufbauen – Trainerinnen und Trainer, kardiologische Reha-Programme und Fitness-Apps berechnen die Zonen (etwa 60–70% für den Fettstoffwechsel, 80–90% für VO2max-Intervalle) als Prozentsätze des geschätzten Maximalpulses, sodass die Wahl der passenden Formel für Alter und Geschlecht spürbar verschiebt, wo die Zonengrenzen liegen. Es bleibt eine Schätzung, keine Messung – individuelle Abweichungen von ±10–12 Schlägen gegenüber jeder Formelvorhersage sind üblich –, aber es ist der branchenübliche Ausgangspunkt, wenn kein echter Belastungstest verfügbar ist.

Dieser Rechner schätzt Ihren Maximalpuls nach der Fox-, Tanaka- oder Gulati-Formel anhand Ihres Alters (und bei Gulati Ihres Geschlechts) und liefert damit die Obergrenze, um die herum Sie Ihre Herzfrequenzzonen aufbauen.

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